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Wie Industrie 4.0 umsetzen?

April 2017

Zuerst einmal kommt Industrie 4.0 nicht gleich morgen. Es ist ein Vorgang der die nächsten Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Es ist ein allmählicher Prozess, der zurzeit vor allem in den großen Industriebetrieben seinen Anfang nimmt oder schon genommen hat.

Bei Industrie 4.0 liegt im Moment das Hauptaugenmerk auf Industriebetriebe, die große Stückzahlen produzieren und erfordert streng definierte Verfahren im Unternehmen.

Kleine und mittlere Betriebe, die noch dazu nur geringe Stückzahlen individuell fertigen, werden nicht darum herumkommen, sich in den nächsten Jahren mit dem Thema zu beschäftigen, weil ihre Kunden die Thematik an sie herantragen werden.

Industrie 4.0 erfordert zentral gespeicherte Daten, die eine hohe Qualität aufweisen.

Ein zentrales Programm für die Verwaltung und Kontrolle der Aufträge im Unternehmen ist schon mal ein guter Anfang

Jeder Fertigungs- und Verwaltungsablauf muss klar definiert und nachvollziehbar sein.
Das heißt nicht, dass jetzt sofort alles akribisch in einem Computer gespeichert werden muss. Zum Beispiel eine telefonische Bestellung von Material bei einem Lieferanten ohne jegliche Aufzeichnung ist aber ein absolutes No-Go.

Alle Bestellungen sind in einem Mailprogramm wie z.B. Outlook nachvollziehbar? Schon mal nicht schlecht.

Bestellungen werden in einer Excel-Datei oder einem Word-Dokument abgespeichert und protokolliert? Schon besser.

Alle Bestellvorgänge sind in einer zentralen Datenbank abgespeichert, so dass Kollegen nachvollziehen können was alles bestellt wurde - auch wenn der Besteller im Urlaub ist und ein Spediteur plötzlich mit einem Paket in der Tür steht? Optimal.

Das ist noch nicht Industrie 4.0 aber ein guter Schritt zur Vorbereitung dort hin.

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